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Wolfram von Stauffenberg
wurde in Leipzig geboren und wuchs ab dem dritten Lebensjahr in Berlin auf.
Vom Vater, Dramaturg und Autor, wurde er schon sehr früh mit durchaus
strenger Konsequenz zur "Theaterbesessenheit" angehalten:
Wöchentlich zwei bis drei Theaterbesuche mit anschließender
schriftlicher Stückzusammenfassung waren die Voraussetzung für
Taschengeld. So war er schon als Schüler eng mit dem Theater verbunden,
leitete die Schultheatergruppe, schrieb und inszenierte Stücke. An der
Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" erhielt er seine
Ausbildung zum Schauspieler. Seine Theaterbesessenheit behielt er trotz
ehemaliger väterlicher Zwangsrekrutierung bei - zum Gewinn etlicher
deutscher Bühnen, die ihn, wie z.B. am Theater der Altmark Stendal in
DER KIRSCHGARTEN (2003), als "Entdeckung des Abends" feierten.
Stauffenberg spielte am Staatsschauspiel Dresden, am Landestheater Halle, am
Stadttheater Quedlinburg, am Theater Cottbus, am Staatstheater Nürnberg,
an der Landesbühne Sachsen-Anhalt, in Senftenberg und am Burgtheater
Wien unter namhaften, prägenden Regisseuren wie Einar Schleef, Markus Dietze
(Stendal) und Dieter Kirst (Dresden). Er war der Golem in Schleefs
DER GOLEM IN BAYREUTH, Mercutio in ROMEO UND JULIA,
Stauffacher in WILHELM TELL, Odysseus in Kleists
PENTHESILEA, Werther in DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER, Puk
im SOMMERNACHTSTRAUM, Bernado in WEST SIDE STORY,
Rocky in der ROCKY HORROR SHOW, Jonny in LINIE 1, Aramis
in MUSKETIERE, Winnetou in WINNETOU und Robin in Robin Hood.
Am Berliner Kriminal Theater spielt Wolfram von Stauffenberg erstmalig in
Wolfgang Rumpfs Erfolgsinszenierung DIE MAUSEFALLE ,
in DIE ZWÖLF GESCHWORENEN
und im HUND VON BASKERVILLE.
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