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Der
1955 in Berlin geborene Schauspieler begann seine berufliche Laufbahn mit
einer Ausbildung als Bauzeichner mit Abitur, arbeitete im Anschluß
daran ein Jahr als Sachbearbeiter für Kultur im BMK Ingenieurhochbau
Berlin und noch ein weiteres Jahr als Betonbauer im Plattenwerk, ehe er an
der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"
Schauspiel studierte. Nach Beendigung des Studiums wurde Jürgen Trott
festes Mitglied des Schauspielerensembles des Deutschen Fernsehfunks und
wirkte bis 1990 in zahlreichen TV-Filmen und Serien mit, so z.B. in
"Hochhausgeschichten", "Schuleule Paula", "Martin
Luther", "Zahn um Zahn", "Polizeiruf 110" - u.a. in
dem legendären Polizeiruf-Klassiker "Der
Kreuzworträtselfall" von 1988; in "Der Staatsanwalt hat das
Wort", "Rita von Falkenhain", und in "Goethe und das
Grammophon" (mit Jürgen Trott als Schiller). Bühnenerfahrungen
sammelte er bei Gastengagements am Theater Stralsund und am Berliner
Maxim-Gorki-Theater. Seit 1990 arbeitet Jürgen Trott als freischaffender
Schauspieler mit Gasttätigkeiten am Hansa-Theater und am
Maxim-Gorki-Theater in Berlin. In den letzten Jahren begegnete man ihm in beliebten
Serien wie "Tatort", "Für alle Fälle Stefanie",
"Der Landarzt", "Ein Bayer auf Rügen", "Hallo,
Onkel Doc" und "Wie erziehe ich meine Eltern". Er ist Mitglied
des Theaters der Komödianten. Auf der Bühne sah man ihn u.a. als
Herbert Engelmann im gleichnamigen Stück von Gerhard Hauptmann (Theater
Stralsund, 1982-1983), als Kalibek in Ulrich Plenzdorfs EIN TAG, LÄNGER
ALS EIN LEBEN (Maxim-Gorki-Theater Berlin, 1986-1991), als Penner und Tiroler
in George Taboris MEIN KAMPF (Maxim-Gorki-Theater, 1990-2000), als Klaus
Matulat in Horst Pillaus DER KAISER VOM POTSDAMER PLATZ (Hansa Theater
Berlin, 1992) und als Dr. Voigt in BALDUIN, DER GEISTERSEHER von Laufs und
Jacobi (Theater der Komödianten, 2002 - 2003).
Am Berliner Kriminal Theater spielt er in den Agatha-Christie-Klassikern
ZEUGIN DER ANKLAGE und DIE MAUSEFALLE.
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